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Selbstbestimmung

Selbstbestimmung, Selbstbestimmungsrecht, Entscheidungsfreiheit

Die Grundrechte des Seins leben lernen

Aus obigen Überlegungen kann man schliessen, dass der ange­strebte Zustand von Harmonie auf der Erde nur erreicht und bei­behalten werden kann, wenn die Grundrechte des Seins hundert­prozentig eingehalten werden. Je seltener wir die Grundrechte des Seins verletzen bzw. je besser wir die bedin­gungslose Liebe leben, desto näher befinden wir uns an unse­rem höchsten aller Ziele, der Harmonie mit uns selbst und unserer Umwelt. Wenn andere Wesen die Grundrechte des Seins verletzen, beeinflusst dies uns höchstens indirekt. Wir können selbst entscheiden, ob wir in einer gegebenen Situation die Grundrechte des Seins respek­tieren wollen oder nicht, deshalb hängt die Erreichung der dauern­den Harmonie mit uns selbst und der Umwelt nur von uns selbst ab! Nur wir selbst können steuern, wie schnell bzw. ob wir das höchste Ziel aller Menschen erreichen wollen. Wir werden darauf in späte­ren Kapiteln zurückkommen.

Die Entwicklung in Richtung der Spitze der Bedürfnis­hierarchie kann man sich als Studium mit vielen Lektionen vorstellen. Jede Lektion entspricht dabei einer Eigenschaft oder Fähigkeit, welche für die Respektierung der Grundrechte des Seins notwendig ist. Je mehr Lektionen erfolgreich abge­schlossen sind, desto näher befindet sich ein Wesen am Ziel, desto mehr Fähigkeit zur Respektierung der Grundrechte des Seins hat sich dieses Wesen bereits angeeignet. Das Ziel kann nur erreicht werden, indem alle Lektionen erfolgreich abge­schlossen werden.

Die Spielregeln des Systems befolgen

Die vorherige Diskussion ruft nach der Frage, wer dieses Gesetz denn durchsetzt, wenn dies nicht die Menschen durch­setzen «dürfen» oder müssen. Wer massregelt die «Übeltäter»? Diese Frage ist um so interessanter, weil wir alle dieses Gesetz vermut­lich mehrmals täglich verletzen. Lassen wir die Frage nach dem Richter einmal offen und betrachten wir was passiert, wenn ein Wesen dieses Gesetz verletzt:

Bei der Betrachtung der Bedürfnisse der Menschen haben wir gesehen, dass wir zuerst die Sicherung der physischen Existenz anstreben und als höchste Stufe jeweils das totale Glück, Selbsterfüllung, Harmonie und Friede mit uns selbst suchen - oder wie man das höchste aller Ziele immer nennen mag. Wir können wohl davon ausgehen, dass eine analoge Bedürfnis­hierarchie auch bei Tieren und Pflanzen besteht, sie also eben­falls einem Zustand der totalen Erfüllung zustreben.

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