CO2 Emissionen von Lebensmitteln

Mit unserer Ernährung steuern wir zu einem nicht unerheblichen Teil den durch uns persönlich verursachten CO2-Ausstoss. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln verursacht je nach Ware ganz unterschiedliche Mengen an Treibhausgasen (siehe Tabelle unten). Eine umweltfreundliche und „klimafreundliche“ Ernährung sieht wie folgt aus:

  • Möglichst wenig Fleisch
  • Vorwiegend biologisch erzeugte Nahrungsmittel
  • Saisonale Produkte bevorzugen
  • Regional produzierte Produkte bevorzugen

 

CO2-Emissionen (in g CO2e pro kg Lebensmittel):

ProduktgruppeProdukt
CO2-Emissionen (in g
pro kg Lebensmittel)
Fleisch- und WurstwarenRindfleisch13’300
Rohwurst8’000
Schweinsschinken4’800
Geflügel3’500
Schweinefleisch3’250
Milch- und tierische ProdukteButter23’800
Hartkäse8’500
Sahne, Rahm7’600
Eier1’950
Quark1’950
Frischkäse1’950
Margarine1’350
Joghurt1’250
Milch950
Obst und GemüseÄpfel550
Erdbeeren300
Tomaten frisch 140 – 200
frisches Gemüse 130 – 150
Gemüse tiefgek. 400
Gemüse Konserven 500
Backwaren und div.Mischbrot750
Weissbrot 650
Teigwaren 700 – 900
Pommes, tiefgek. 5’700

 

Datenquelle:
Pendos CO2-Zähler: ISBN: 978-3-86612-141-6 sowie GEMIS 4.4

 

ΞMassnahmen | Ursachen | Verantwortung

5 Gedanken zu „CO2 Emissionen von Lebensmitteln“

  1. erkennt ihr nicht?
    erkennt ihr nicht? dass Das hier eine Liste ist vom Was und Wieviel wir essen sollen?

  2. CO2 von lebensmitteln
    Ich finde die Liste grundsätzlich hilfreich, störe mich aber etwas daran, dass z.b. nicht berücksichtigt wird woher die Produkte stammen, bzw wie diese produziert wurden. Ich hoffe nämlich schon, dass mein Rindfleisch von der Bio-Kuh aus dem Nachbardorf, welche sich ausschliesslich von Gräsern ernährt weniger CO2 verursacht als das mehrfach transportierte, abgepackte, weiss ich nicht wie gefütterte Fleisch vom Grosshandel?!

    Zudem ist mir aufgefallen, dass Butter einen massiv höheren Wert als Margarine hat. Wird hier z.b. auch berücksichtigt, dass in der Margarine Palmöl aus meist problematischen Plantagen enthalten ist?!

    Wie sieht es mit den Transporten und den Verarbeitungsemissionen aus?

    Besten Dank für eure wertvolle Arbeit.
    mat

    1. CO2-Kuh
      Normalerweise ist Massenproduktion eines Produkts sparsamer als die Einzelproduktion, gilt auch bei der Kuh. Riesige Rinderfarmen in Argentinien zu betreiben, das Fleisch tiefkühlen und zu uns rüber schippern kann pro Vieh immer noch weniger CO2 verursachen als ein Rind mit extra intensivem Aufwand bei uns zu züchten. Hab das mal im Buch „In aller Munde“ gelesen.

    2. CO2
      Eine Bio-Kuh verursacht grundsätzlich weniger ,da sie aber 8 Monate länger im betrieb bleibt als eine konventionell geschlachtete sind die entstandenen CO2-Emissionen fast gleichwertig.

  3. Kcal!
    Sinnvoller wäre der Vergleich pro kcal statt pro 100g.
    Von Schweinefleisch bin ich länger satt als von Tomaten.

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