Skip to Content

Sinn des Lebens

Informationen über den Sinn und die Zielsetzungen des Lebens (Lebenssinn)

Über das Missionieren

Wer an seiner persönlichen Entwicklung arbeitet, ist in der Regel davon überzeugt, dass dies für ihn der richtige Weg ist, dass er das richtige tut. Sonst würde er ja vermutlich etwas anderes tun...

Bei vielen kommt deshalb früher oder später der Wunsch auf, auch andere Personen von ihrem Weg zu überzeugen. Sie wollen ande­ren helfen, ebenfalls den «richtigen» Weg zu finden. Oftmals endet dies in einer grossen Enttäuschung, wenn so nahestehende Personen, wie der Lebenspartner, die Kinder, die Eltern, gute Freunde, usw. ablehnend reagieren. Wenn sie vom «einzig richti­gen», vom besten Weg oder Ziel nichts wissen wollen.

Erfolgskontrolle

In den vergangenen Kapiteln haben wir immer wieder betont, wie wichtig es ist, sich persönlich Ziele für das Leben zu setzen. Dazu gehört selbstverständlich auch eine regelmässige Kon­trolle oder Überwachung, ob wir unseren Zielen auch wirklich näher kommen. Bei den meisten Firmen werden zum Beispiel Ziele und Budgets jeweils für ein Jahr gesetzt und die Zieler­reichung wird periodisch, mindestens einmal im Jahr über­prüft. Was sich bei Firmen bewährt hat, kann auch für uns per­sönlich sehr hilfreich sein.

Die Kontrolle unserer Fortschritte muss dabei den gewählten Zie­len angepasst werden. Wir müssen uns klar werden, wie wir unsere Entwicklung messen wollen. Nach welchen Kriterien wir beurteilen wollen, ob wir unserem Ziel näher gekommen sind. Die Zielsetzung und die dazugehörenden Beurteilungs­kriterien für Fortschritte auf dem Weg zum Ziel gehören eng zusammen. Wenn wir uns als Ziel gesetzt haben, das Klavier­spiel zu erlernen, so können wir unsere Fortschritte zum Bei­spiel anhand der Musikstücke messen, welche wir in der Lage sind zu spielen. Unser Körpergewicht oder der Kontostand unseres Sparkontos haben damit wenig zu tun, sie sind als Beurteilungskriterien für Fortschritte im Klavierspielen unge­eignet. Was an diesem Beispiel so offensichtlich erscheint, führt im täglichen Leben aber häufig zu Schwierigkeiten und Problemen.

Die Natur hilft uns

Aus den Diskussionen über die menschliche Entwicklung mit der Bewusstseinskugel, dem Ausstrahlen seiner Zielsetzungen über die Klangschalen und die gegenseitige Beeinflussung in Gruppen könnte man möglicherweise die Schlussfolgerung ziehen, das Ziel des menschlichen Daseins sei es, Licht bzw. Bewusstsein auf die Erde zu bringen. So quasi, die Menschen als Retter oder Erlöser der Erde! Dies wäre aber eine ziemlich verkehrte Auffassung:

Obwohl wir bisher fast ausschliesslich die Entwicklung der Men­schen betrachtet haben, gelten die Grundrechte des Seins für alle Wesen. Den Begriff «Wesen» müssen wir dabei sehr umfassend halten: Darunter verstehen wir neben allen Lebe­wesen auf der Erde (Menschen, Tiere, Pflanzen) auch die Erde selbst, jeder Stein, das Wasser, das Feuer, die Luft, usw. Auch alle anderen Wesen neben den Menschen befinden sich in einer Entwicklung. Im Kugelmodell können wir uns deshalb auch deren Fähigkeiten in Bezug auf das Leben der Grundrechte des Seins als weisse Kugel um deren Körper vorstellen1.

Manipulation von anderen Personen

Wir haben in einem der vorhergehenden Abschnitte die gegen­seitige Aktivierung von Klangschalen diskutiert. Dabei haben wir gesehen, dass unsere den Zielsetzungen entsprechenden Klang­schalen schwingen und somit in der entsprechenden Frequenz Energie ausstrahlen. Dies kann bei anderen Personen, welche eine gleiche Klangschale haben, zur Aktivierung dieser Klang­schale führen. Möglicherweise wählt die andere Person dadurch die entsprechende Zielsetzung als Leitlinie bei ihren nächsten Ent­scheidungen. Es stellt sich früher oder später die Frage, ob man damit nicht einzelne Personen bewusst mani­pulieren könne.

Der Seminareffekt

Die oben erwähnten Effekte der gegenseitigen Aktivierung der Klangschalen und die Überlappung von gleichfarbigen Kugeln in einer Gruppe von Personen kann man gut bei Seminaren beo­bachten: Viele Firmen und Organisationen lassen ihre Mit­arbeiter - und insbesondere Führungskräfte - Kurse zur Wei­terbildung besu­chen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie in solchen Seminaren auch moralische und ethische Aspekte mit grossem Elan ange­gangen und Lösungsprogramme aufgestellt werden. Man nimmt sich sehr viel vor, setzt später im täglichen Leben am Arbeitsplatz aber nichts oder zumindest extrem wenig davon in die Tat um. Als Gründe werden in der Regel mit grossem Bedauern externe Zwänge angegeben, welche bewirken würden, dass man selbst das Diskutierte nicht um­setzen könne. Selbstverständlich hofft man aber, dass alle anderen Seminarteilnehmer nicht in solch unangenehmen Sachzwängen stecken würden...

Prioritäten der Zielsetzungen


Wenn wir davon ausgehen, dass wir mehrere, nicht kompatible Zielsetzungen verfolgen wollen, wie entscheiden wir in einer bestimmten Situation, welche Zielsetzung uns leiten soll? Wir haben bereits früher die Wechselwirkung zwischen Zielsetzun­gen und Fähigkeiten diskutiert. Dabei haben wir gesehen, dass bereits vorhandene Fähigkeiten die Wahl der Leitlinie bei einer Ent­scheidung beeinflussen können.

Wie wir gleich sehen werden, treffen wir die Wahl der Ziel­setzung, welche zur Leitlinie bei einer Entscheidung wird, häufig auch in Wechselwirkung mit unserer Umgebung. Andere Personen, Insti­tutionen, Tiere, Pflanzen, die Natur, usw. können die Wahl unserer Zielsetzung bei einer Entschei­dung mit beeinflussen.

1 + 1 = 3: Fähigkeiten in einer Gruppe

Wir werden nun diskutieren, wie sich die Fähigkeiten von mehre­ren Personen in einer Gruppe gegenseitig ergänzen können. Wir stellen uns dazu vor, dass diese Personen gemein­sam an einer Aufgabe arbeiten.

Betrachten wir als erstes eine Gruppe von mehreren Personen mit Kugeln in derselben Farbe, d.h. alle Mitglieder der Gruppe ver­folgen unter anderem dieselbe Zielsetzung X. Erinnern wir uns zunächst nochmals an die Definition des Modells: Inner­halb der Kugel sind die Fähigkeiten zur Erreichung des Ziels X voll ausge­bildet. Die Grösse dieser Kugel ist ein Mass für das bereits ent­wickelte Können, um das Ziel X zu erreichen.

Wechselwirkungen mit unserer Umgebung

Schon mehrfach haben wir betont, dass wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen nicht auf unsere Umgebung, nicht auf «die anderen» abschieben können. Die Ursachen für unsere Entschei­dungen liegen immer bei uns. Wir sind selbst für uns verantwort­lich. Dies lässt sich nicht ändern.

Trotzdem taucht früher oder später bestimmt die Frage auf, ob wir unsere Umgebung, d.h. unseren Partner, unsere Kinder, die Nachbarn, die Arbeitskollegen, die Natur, usw. positiv oder nega­tiv beeinflussen können. Zudem stellt sich auch die Frage, inwie­fern die Umgebung unsere Entscheidungen beeinflusst. Obwohl wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen selbst tragen, kann ja trotzdem eine Beeinflussung in die eine oder andere Richtung stattfinden.

Fähigkeiten und Zielsetzungen beeinflussen sich

Bereits in der Einleitung dieses Kapitels haben wir festgestellt, dass sich Fähigkeiten und Zielsetzungen offenbar gegenseitig beeinflussen. In unseren beiden Modellen ausgedrückt, betrachten wir das Verhältnis zwischen der Lichtkugel, welche unsere Fähig­keiten darstellt und der Klangschale, welche die entsprechende Zielsetzung darstellt. Anscheinend können die Klangschale und die Lichtkugel nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Es findet eine gegenseitige Beeinflussung statt1.

Wir haben bisher gesehen, dass die Fähigkeiten in uns nur ent­wickelt werden können, wenn wir eine entsprechende Ziel­setzung verfolgen. Eine Lichtkugel kann sich nur weiter ent­wickeln, wenn in uns eine Klangschale schwingt, welche die entsprechende Ziel­setzung repräsentiert. So ist zum Beispiel zur Vergrösserung unserer Bewusstseins-Kugel eine Klang­schale mit der Zielsetzung «die Grundrechte des Seins respek­tieren» notwendig. Die Anzahl der Klangschalen und der Lichtkugeln sind aus diesem Grund auch identisch.

Das Modell der Klangschalen

Ist es schon vorgekommen, dass Sie jemanden sympa­thisch fanden, ohne irgend etwas von ihm zu wissen, ohne jemals mit ihm gesprochen zu haben? Lernt man diese Person später kennen, so findet man häufig viele Gemeinsam­keiten. Insbe­sondere findet man in der Regel ähnliche Lebens­ziele. Oder, da man ja eher von Erlebnissen spricht, man hat ähnliche Lebens­erfahrungen gemacht. Zufall - oder vielleicht doch nicht? Ähnliche Lebenserfahrungen deuten nach allem was wir bisher diskutiert haben darauf hin, dass wir an ähnli­chen Entwicklungsschritten arbeiten. Da wir uns nicht von selbst entwickeln, deutet dies aber letztendlich auf ähnliche Lebensziele hin.

Inhalt abgleichen