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Spiritualität im Alltag

Spiritualität - Versuch einer Definition

Als Spiritualität bezeichnen wir unser Verhältnis zur geistigen Welt, also zur nicht inkarnierten Welt. Dieser Begriff ist dabei sehr umfassend zu verstehen, er beinhaltet unsere Beziehungen zu nicht sichtbaren Wesen, wie z.B. Gott, Engel, geistige Helfer, nicht inkarnierte Seelen und anderen, nicht inkarnierten Wesen. Spiritualität umfasst auch unsere persönliche Einstellung zum Leben selbst und der damit verbundenen Zielsetzungen und Kreisläufe.

In der Wikipedia wird Spiritualität wie folgt definiert:

"Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch) bedeutet im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit. Sie steht für die gelebte Verbindung zum Formlosen, göttlichen, transzendenten oder der Unendlichkeit. Sie ist auch eine Art Lebenspraxis. Sie bezeichnet das Bewusstsein, dass die menschliche Seele ihren oder der menschliche Geist seinen Ursprung einer göttlichen oder transzendenten Instanz verdankt oder zu einer absoluten höheren Wirklichkeit in Beziehung steht. "

Weshalb interessieren wir uns für spirituelle Informationen?

Gemäss der eingangs erwähnten Umschreibung der Spiritualität umfasst dieser Begriff nicht nur die Religiosität eines Menschen, sondern auch grundsätzliche Fragen nach der Bedeutung unseres Lebens in einem grösseren Zusammenhang. Es ist deshalb klar, dass solche Fragen die Menschheit bzw. die Philosophie schon immer beschäftigt haben. Spätestens bei Geburten und bei Todesfällen wird jeder von uns mit solchen Fragen konfrontiert.

 

Umgang mit Spiritualität

Einige Leute weigern sich strikte das Vorhandensein von geistigen Wesen (nicht inkarnierte Wesen) zu anerkennen. Oftmals lehnen dieselben Leute auch alles ab, was ihrer Ansicht nach nicht nach streng wissenschaftlichen Regeln bewiesen ist. Sie akzeptieren nur eine rational begründete Welt - alles Irrationale (z.B. das Spirituelle) wird verdrängt und verleugnet. Nur beiläufig sei erwähnt, dass solche Personen mit derselben Begründung eigentlich auch die Existenz von vielen alltäglichen Vorkommnissen, wie z.B. Zu- oder Abneigung, Liebe, Hass, Angst, usw. abstreiten müssten.

Umgekehrt gibt es aber auch Personen, welche das ganze Leben und sämtliche Ereignisse auf der Erde mit irrationalen, mystischen Erklärungen begründen wollen. Alles ist schon lange vorbestimmt und anhand von Sternen, Karmas oder was auch immer erklärbar. Häufig haben diese Menschen die Bodenhaftung zumindest zeitweise verloren und leben wie in einer anderen Welt. Man kann ihrer Theorie, wonach alles vorbestimmt sei, den freien Willen des Menschen entgegenhalten: Ich kann selbst entscheiden, ob ich mir im Kino einen Film ansehen werde oder ob ich zu Hause bleibe. Die Sterne werden mich weder ins Kino drängen noch zu Hause festhalten.

Der sinnvolle Umgang mit Spiritualität liegt selbstverständlich irgendwo zwischen diesen beiden extremen Standpunkten. Es ist absolut nicht sinnvoll, die Spiritualität zu verdrängen oder gar zu verleugnen. Genau so wenig sinnvoll ist es sich nur noch der Spiritualität hingeben zu wollen und unsere materielle Welt zu verdrängen (siehe auch weiter unten).

 

Was nutzt uns Spiritualität?

Spirituelle Informationen sollen dazu dienen, unser Leben, unsere Lebensaufgaben besser zu verstehen und dadurch unser Lebensziele erreichen zu können. Insbesondere um unsere Lebensziele und Lebensaufgaben spüren und überprüfen zu können, ist ein Kontakt mit der geistigen Welt hilfreich. Dieser spirituelle Kontakt kann uns auch eine Führung und Begleitung im täglichen Leben sein.
Wir sollten uns wieder bewusst werden, dass wir uns inkarniert haben mit dem Ziel, in der materiellen Welt zu leben, Erfahrungen zu sammeln und um gewisse Eigenschaften von uns weiter zu entwickeln. Diese Erfahrungen sollen in der materiellen Welt gemacht werden, deshalb ist eine Verdrängung der materiellen Welt wie oben erwähnt nicht sinnvoll bzw. kontraproduktiv. Die Eigenschaften, welche wir weiter entwickeln wollen, sind rational schwierig oder gar nicht erfassbar, es geht in den meisten Fällen um die Eigenschaften bedingungslose Liebe, Freude, Selbstehrlichkeit, Bescheidenheit und Demut. Man spricht in diesem Zusammenhang auch häufig von der Entwicklung oder der Erweiterung des Bewusstseins. Da es sich wie bereits mehrfach erwähnt um irrationale Eigenschaften handelt, welche wir mit unserem rationalen Intellekt nicht verstehen können, erhalten wir aus der geistigen Welt wertvolle Hilfe. Es ist deshalb sinnvoll, die geistige Welt - oder anders gesagt Spiritualität - in unser tägliches Leben einzubeziehen.

 

Sinnvolle Spiritualität

Aus den obigen Überlegungen wird klar, dass Spiritualität ständig in unseren Alltag integriert sein sollte und zwar in allem was wir tun oder nicht tun, ohne Ausnahme. Ständig integrieren heisst dabei nicht nur jeweils abends, oder 2 Stunden am Sonntag, oder zwei Woche pro Jahr, sondern jederzeit bei allen unseren beruflichen und privaten Tätigkeiten und Entscheidungen.
Wir haben im Buch "1x1 des Bewusstseins" bereits diskutiert, dass alle Wesen auf der Erde gewisse kosmische Gesetze einhalten sollten. Das für uns zur Zeit wichtigste kosmische Gesetz nannten wir "Grundlage des Seins". Es lautet: "Alle Wesen haben das gleichwertige Recht auf der Erde zu sein, sich zu entwickeln und ihre Aufgaben auszuführen." Wenn wir diesem kosmischen Gesetz folge leisten, entwickeln wir automatisch auch die oben erwähnten Eigenschaften bedingungslose Liebe, Freude, Selbstehrlichkeit, Bescheidenheit und Demut in uns.

 

Informationen von und über Geistwesen

Es gibt unzählige Bücher und Webseiten über spirituelle Informationen und Informationen, welche via geistige Wesen mittels Channeling aufgenommen worden sind. Eine pauschale Bewertung solcher Informationen ist nicht möglich, man müsste schon jeden einzelnen Fall betrachten.

So faszinierend es auch sein kann, etwas über das Zusammenwirken oder die Aufgaben von nicht inkarnierten Wesen zu erfahren: Für die meisten von uns dienen solche Informationen bestenfalls zur Unterhaltung. Wenn es uns bzw. unserer Seele um das Verständnis von Zusammenhängen in der geistigen Welt gehen würde, weshalb sollten wir uns denn dazu überhaupt inkarnieren? Dann hätte unsere Seele doch gleich in der geistigen Welt bleiben können, dort sind solche Zusammenhänge sicherlich leichter zu verstehen. Wenn Sie sich im Regenwald aufhalten und den Regenwald kennen lernen möchten, würden Sie doch dazu auch nicht in die Wüste fahren, oder?

Die Antworten auf Fragen wie z.B. ob wir in unserem Leben durch drei oder durch fünf Engel unterstützt werden, helfen uns in unserem Alltag kaum.

Hingegen ist es enorm wichtig zu wissen, dass wir durch Engel und andere Geistwesen im Alltag begleitet und unterstützt werden und dass wir diese Wesen auch um Hilfe bitten dürfen.

 

Unterstützung aus der geistigen Welt

Wie spürt und interpretiert man die oben erwähnte Unterstützung aus der geistigen Welt? Und wie kann man sicher sein, dass diese Unterstützung wirklich aus der geistigen Welt kommt, dass wir nicht einfach einer Phantasie unterliegen?

Wir haben einen speziellen Sensor in uns zur Verfügung, den wir allerdings auch dafür trainieren können bzw. trainieren sollten. Für diesen Sensor haben wir verschiedene Namen wie z.B. Intuition, Bauchgefühl, Herz, sechster Sinn, usw. Grundsätzlich ist dieser Sensor zur Kommunikation mit der geistigen Welt in jedem Menschen vorhanden. Bei Kindern ist dieser Sinn häufig wesentlich stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen, deshalb können Kinder auch so hilfreich für die Entwicklung der Eltern sein (wir werden darauf in einem separaten Artikel zurück kommen).

Ab einem gewissen Entwicklungsstand des persönlichen Bewusstseins sind Fortschritte praktisch nur noch mit einem guten Kontakt zur geistigen Welt möglich. Die Verdrängung der Spiritualität kann deshalb fatale Folgen für die betroffenen Personen bzw. Seelen haben. Der wieder erlangte Kontakt zur geistigen Welt stellt ein Teil der persönlichen Entwicklung dar, deshalb lässt sich das Trainieren dieser Fähigkeit weder mit Geld einkaufen noch "outsourcen". Es genügt nicht, Bücher (oder Webseiten) darüber zu lesen, Medien zu befragen oder Gottesdienste zu besuchen. Sondern wir alle müssen letztendlich selbst diese Fähigkeit in uns wieder herstellen. Dazu ist sehr häufiges Training notwendig, auch hier gilt: Übung macht den Meister!

Die Entwicklung des persönlichen Kontakts zur geistigen Welt hat aber noch weitere Vorteile:

  • Diese Sensorik bzw. Fähigkeit hilft uns früher oder später zwischen sinnvollen und nutzlosen oder gar falschen Informationen aus der geistigen Welt zu unterscheiden. Auch in unserer inkarnierten Welt zirkulieren nicht nur richtige, sondern auch viele falsche Informationen. Es wäre verheerend anzunehmen, alles was aus der geistigen Welt komme, sei automatisch richtig oder sinnvoll. Deshalb ist es ein unschätzbarer Vorteil, die Wahrheit der spirituellen Informationen jeweils selbst prüfen zu können.
  • Man erlangt eine Unabhängigkeit von anderen Personen oder Intitutionen, weil man nicht auf die Interpretation durch Dritte angewiesen ist. Dies stärkt nicht nur das Selbstvertrauen, sondern es verhindert auch weitgehend Manipulationen durch Andere.

 

Spiritualität im Alltag: Informationen auf Wendezeit.ch

Aufgrund der oben dargelegten Zusammenhänge ist es uns ein grosses Anliegen, der Spiritualität wieder den richtigen Platz in unserem täglichen Leben geben zu können. Es geht nicht um Spiritualität als interessantes Steckenpferd, sondern um die Integration der Spiritualität in unseren Alltag, in unser gesamtes Tun und Lassen. Letztendlich geht es darum, ein von Sinn erfülltes Leben zu führen, welches uns die durch die Reinkarnation gewünschte Weiterentwicklung ermöglicht.

Sie finden deshalb auf Wendezeit.ch relativ handfeste und bodenständige Erläuterungen zum allgemeinen Verständnis des Lebens und zu einer sinnvollen Gestaltung des beruflichen und privaten Alltags unter Einbezug der geistigen Welt.

Kommentare

the13th.ch

http://www.youtube.com/watch?v=QpQ8qCZv01g
Der 13. ist ein Video-Newsletter von euro26, dieses mal zum Thema Spiritualität. Der Teaser erscheint jeweils am 13. eines twen-Erscheinungsmonats und soll die Empfänger motivieren, das twen bewusst zu lesen.

Wissenschaft und Liebe widersprechen einander nicht!

Liebe und Gefühle sind empirisch nachweisbar und beobachbar.

Wissenschaftliches und rationales Denken (gibt es denn ein anderes Denken?) beziehen sich eben genau darauf.