Skip to Content

Zielsetzungen

Zielsetzungen, Ziele, Lebensziele

Finanzkrise - notwendige Rahmenbedingungen für das Finanzwesen

Zur Beendigung der derzeitigen weltweiten Finanzkrise werden die unterschiedlichsten Mittel vorgeschlagen: Die Banken verlangen mehr Geld zu günstigeren Konditionen vom Staat, staatliche Garantien für ihre eigene Stabilität und immer häufiger auch Konjunkturförderprogramme. Gewerkschaften und Linke fordern zusätzlich strengere Rahmenbedingungen für den Finanzmarkt.

Welche neue Regeln bzw. Rahmenbedingungen sind für das weltweite Finanzsystem erforderlich?

Spiritualität im Alltag

Spiritualität umfasst nicht nur die Religiosität eines Menschen, sondern auch grundsätzliche Fragen nach der Bedeutung unseres Lebens in einem grösseren Zusammenhang. Es ist deshalb klar, dass solche Fragen die Menschheit schon immer beschäftigt haben. Spätestens bei Geburten und bei Todesfällen wird jeder von uns mit solchen Fragen konfrontiert.

Spirituelle Informationen sollen dazu dienen, unser Leben, unsere Lebensaufgaben besser zu verstehen und dadurch unser Lebensziele erreichen zu können. Insbesondere um unsere Lebensziele und Lebensaufgaben spüren und überprüfen zu können, ist ein Kontakt mit der geistigen Welt hilfreich. Dieser spirituelle Kontakt kann uns auch eine Führung und Begleitung im täglichen Leben sein.Wir sollten uns wieder bewusst werden, dass wir uns inkarniert haben mit dem Ziel, in der materiellen Welt zu leben, Erfahrungen zu sammeln und um gewisse Eigenschaften von uns weiter zu entwickeln.

Erfolgskontrolle

In den vergangenen Kapiteln haben wir immer wieder betont, wie wichtig es ist, sich persönlich Ziele für das Leben zu setzen. Dazu gehört selbstverständlich auch eine regelmässige Kon­trolle oder Überwachung, ob wir unseren Zielen auch wirklich näher kommen. Bei den meisten Firmen werden zum Beispiel Ziele und Budgets jeweils für ein Jahr gesetzt und die Zieler­reichung wird periodisch, mindestens einmal im Jahr über­prüft. Was sich bei Firmen bewährt hat, kann auch für uns per­sönlich sehr hilfreich sein.

Die Kontrolle unserer Fortschritte muss dabei den gewählten Zie­len angepasst werden. Wir müssen uns klar werden, wie wir unsere Entwicklung messen wollen. Nach welchen Kriterien wir beurteilen wollen, ob wir unserem Ziel näher gekommen sind. Die Zielsetzung und die dazugehörenden Beurteilungs­kriterien für Fortschritte auf dem Weg zum Ziel gehören eng zusammen. Wenn wir uns als Ziel gesetzt haben, das Klavier­spiel zu erlernen, so können wir unsere Fortschritte zum Bei­spiel anhand der Musikstücke messen, welche wir in der Lage sind zu spielen. Unser Körpergewicht oder der Kontostand unseres Sparkontos haben damit wenig zu tun, sie sind als Beurteilungskriterien für Fortschritte im Klavierspielen unge­eignet. Was an diesem Beispiel so offensichtlich erscheint, führt im täglichen Leben aber häufig zu Schwierigkeiten und Problemen.

Die Natur hilft uns

Aus den Diskussionen über die menschliche Entwicklung mit der Bewusstseinskugel, dem Ausstrahlen seiner Zielsetzungen über die Klangschalen und die gegenseitige Beeinflussung in Gruppen könnte man möglicherweise die Schlussfolgerung ziehen, das Ziel des menschlichen Daseins sei es, Licht bzw. Bewusstsein auf die Erde zu bringen. So quasi, die Menschen als Retter oder Erlöser der Erde! Dies wäre aber eine ziemlich verkehrte Auffassung:

Obwohl wir bisher fast ausschliesslich die Entwicklung der Men­schen betrachtet haben, gelten die Grundrechte des Seins für alle Wesen. Den Begriff «Wesen» müssen wir dabei sehr umfassend halten: Darunter verstehen wir neben allen Lebe­wesen auf der Erde (Menschen, Tiere, Pflanzen) auch die Erde selbst, jeder Stein, das Wasser, das Feuer, die Luft, usw. Auch alle anderen Wesen neben den Menschen befinden sich in einer Entwicklung. Im Kugelmodell können wir uns deshalb auch deren Fähigkeiten in Bezug auf das Leben der Grundrechte des Seins als weisse Kugel um deren Körper vorstellen1.

Prioritäten der Zielsetzungen


Wenn wir davon ausgehen, dass wir mehrere, nicht kompatible Zielsetzungen verfolgen wollen, wie entscheiden wir in einer bestimmten Situation, welche Zielsetzung uns leiten soll? Wir haben bereits früher die Wechselwirkung zwischen Zielsetzun­gen und Fähigkeiten diskutiert. Dabei haben wir gesehen, dass bereits vorhandene Fähigkeiten die Wahl der Leitlinie bei einer Ent­scheidung beeinflussen können.

Wie wir gleich sehen werden, treffen wir die Wahl der Ziel­setzung, welche zur Leitlinie bei einer Entscheidung wird, häufig auch in Wechselwirkung mit unserer Umgebung. Andere Personen, Insti­tutionen, Tiere, Pflanzen, die Natur, usw. können die Wahl unserer Zielsetzung bei einer Entschei­dung mit beeinflussen.

1 + 1 = 3: Fähigkeiten in einer Gruppe

Wir werden nun diskutieren, wie sich die Fähigkeiten von mehre­ren Personen in einer Gruppe gegenseitig ergänzen können. Wir stellen uns dazu vor, dass diese Personen gemein­sam an einer Aufgabe arbeiten.

Betrachten wir als erstes eine Gruppe von mehreren Personen mit Kugeln in derselben Farbe, d.h. alle Mitglieder der Gruppe ver­folgen unter anderem dieselbe Zielsetzung X. Erinnern wir uns zunächst nochmals an die Definition des Modells: Inner­halb der Kugel sind die Fähigkeiten zur Erreichung des Ziels X voll ausge­bildet. Die Grösse dieser Kugel ist ein Mass für das bereits ent­wickelte Können, um das Ziel X zu erreichen.

Fähigkeiten und Zielsetzungen beeinflussen sich

Bereits in der Einleitung dieses Kapitels haben wir festgestellt, dass sich Fähigkeiten und Zielsetzungen offenbar gegenseitig beeinflussen. In unseren beiden Modellen ausgedrückt, betrachten wir das Verhältnis zwischen der Lichtkugel, welche unsere Fähig­keiten darstellt und der Klangschale, welche die entsprechende Zielsetzung darstellt. Anscheinend können die Klangschale und die Lichtkugel nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Es findet eine gegenseitige Beeinflussung statt1.

Wir haben bisher gesehen, dass die Fähigkeiten in uns nur ent­wickelt werden können, wenn wir eine entsprechende Ziel­setzung verfolgen. Eine Lichtkugel kann sich nur weiter ent­wickeln, wenn in uns eine Klangschale schwingt, welche die entsprechende Ziel­setzung repräsentiert. So ist zum Beispiel zur Vergrösserung unserer Bewusstseins-Kugel eine Klang­schale mit der Zielsetzung «die Grundrechte des Seins respek­tieren» notwendig. Die Anzahl der Klangschalen und der Lichtkugeln sind aus diesem Grund auch identisch.

Das Modell der Klangschalen

Ist es schon vorgekommen, dass Sie jemanden sympa­thisch fanden, ohne irgend etwas von ihm zu wissen, ohne jemals mit ihm gesprochen zu haben? Lernt man diese Person später kennen, so findet man häufig viele Gemeinsam­keiten. Insbe­sondere findet man in der Regel ähnliche Lebens­ziele. Oder, da man ja eher von Erlebnissen spricht, man hat ähnliche Lebens­erfahrungen gemacht. Zufall - oder vielleicht doch nicht? Ähnliche Lebenserfahrungen deuten nach allem was wir bisher diskutiert haben darauf hin, dass wir an ähnli­chen Entwicklungsschritten arbeiten. Da wir uns nicht von selbst entwickeln, deutet dies aber letztendlich auf ähnliche Lebensziele hin.

Entscheidungen

Unser Leben besteht aus einer Fülle von Entscheidungen: Als erstes suchen wir uns unsere Ziele aus. Wie wir im Kapitel über Zielsetzungen diskutiert haben, können wir uns auch dafür ent­scheiden, die Ziele von anderen Personen zu übernehmen oder anderen Personen bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen. Wenn wir mehrere nicht kompatible Zielsetzungen verfolgen, konkurrie­ren sich diese Ziele bei jeder Entscheidung. Wir wählen deshalb jeweils eine dieser nicht kompatiblen Ziel­setzungen als Leitlinie für eine Entscheidung. Dies bedeutet, dass wir eine Zielsetzung aus­wählen und die Entscheidung anhand dieser Zielsetzung treffen. Bei der nächsten Entschei­dung kann selbstverständlich wieder eine andere Zielsetzung als Leitlinie dienen. Auf jeden Fall ist es unsere eigene Ent­scheidung, welche Ziele wir anstreben.

Für jedes Ziel, welches wir anstreben wollen, können wir wiederum auswählen, wie wir das Ziel gerne erreichen möch­ten. Bei dieser Planung setzen wir uns Zwischenziele und wählen die Aufgaben­stellungen, deren Bearbeitung zum Errei­chen des Ziels führen sollen. Falls wir dies nicht selbst ent­scheiden wollen, sondern die Planung jemand anderem über­lassen, ist dies wiederum unsere eigene Entscheidung, welche wir freiwillig treffen.

Falls wir selbst keine Ziele setzen, sondern einfach Aufgaben lösen, welche an uns von anderen Personen herangetragen werden, so helfen wir automatisch mit, jene Zielsetzungen zu erreichen, aus denen diese Aufgabenstellungen hervorge­gangen sind. Indem wir diese Aufgaben annehmen, entschei­den wir uns dazu, die entsprechenden Zielsetzungen zu unter­stützen. Dies ist unsere eigene, freie Entscheidung.

Aufgaben

Bereits im vorhergehenden Kapitel haben wir gesehen, dass Auf­gaben nicht einfach von selbst auftauchen, sie sind nicht «einfach da», sondern sie folgen aus einer bestimmten Ziel­setzung aus dem persönlichen oder beruflichen Bereich. Genauso vielfältig wie die Ziele können deshalb auch die Auf­gaben sein. Die Aufgaben­stellungen entsprechen einem kon­kreten Plan, wie ein Ziel oder Teilziel erreicht werden soll.

Meistens gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, um ein bestimm­tes Ziel zu erreichen. Mit der Wahl der Aufgaben planen wir unse­ren persönlichen Weg zum angestrebten Ziel. Es dürfte sich jedoch kaum um die einzige Möglichkeit han­deln, wie das Ziel erreicht werden kann, sondern einfach den in unseren Augen besten Weg. Die Kriterien, wie wir diesen besten Weg auswählen, sind selbstverständlich sehr indivi­duell.

Inhalt abgleichen