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Klimawandel

Ursachen, Folgen und Gegenmassnahmen zur globalen Erwärmung

Erneuerbare Energien schaffen neue Arbeitsplätze

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt spielen erneuerbare Energien eine immer wichtigere Rolle. Rund 236'000 Erwerbstätige waren im Jahr 2006 in den verschiedenen Branchen beschäftigt, zwei Jahre davor (2004) waren erst 160'500 Arbeitsplätze in diesem Bereich vorhanden. Dies entspricht einer Zunahme der Anzahl Arbeitsplätze von 47 Prozent innert zwei Jahren.

Erneuerbare Energien entpuppen sich somit für Deutschland nicht nur zum Vorteil der Natur sondern gleichzeitig auch zu einem wahren Segen für den Arbeitsmarkt.

Umweltbarometer Deutschland

Das deutsche Umweltamt informiert auf einer sehr übersichtlichen Website und im Detail über die wichtigsten Entwicklungen der Umweltsituation in Deutschland.

 

Geschwindigkeitsbeschränkungen je nach CO2 Ausstoss

Limitierte Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen für die schmutzigsten Fahrzeuge

Für die 20% schmutzigsten Fahrzeuge soll die Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn auf 100 km/h begrenzt werden. Dadurch könnte ein permanenter Druck auf die Automobilindustrie zur Entwicklung von umweltfreundlicheren (klimafreundlicheren) Fahrzeugen entwickelt werden.

Zudem würde auch ein konkreter Anreiz geschaffen zur Wahl von umweltfreundlichen Fahrzeugen, welcher nicht mit Geld wettgemacht werden kann.

Bevölkerungswachstum - Anzahl Menschen auf der Erde

Eine der grössten Herausforderungen für die Menschheit wird die Bewältigung der Zunahme der Weltbevölkerung (Welt-Bevölkerungsexplosion) in den nächsten 50 bis 100 Jahren darstellen. Im Jahre 1050 lebten noch etwa 2.5 Milliarden Menschen auf der Erde, im Jahre 2007 waren es bereits ca. 6 Milliarden Menschen. Bis im Jahre 2050 wird sich die Weltbevölkerung nochmals um 50%, auf ca. 9 Milliarden Menschen vergrössern.

Wir zeigen zunächst das Wachstum der Bevölkerung nach Erdteilen von 1950 bis 2050. Die zweite Graphik zeigt die Bevölkerungsdichte (Anzahl Einwohner pro Quadratkilometer Fläche) wiederum pro Erdteil und von 1950 bis 2050. Nachfolgend Tabellen mit dem Bevölkerungswachstum bzw. der Bevölkerungsdichte pro Land.

Energieverbrauch pro Gebiet, Land und Kopf

Darstellungen (Graphik, Tabellen) des Energieverbrauches der Jahre 1980 bis heute mit Prognosen bis im Jahre 2030. Jeweils aufgeschlüsselt pro Kopf, nach geographischem Gebiet, pro Land, nach Energieart (fossile Energien, atomare Energien, erneuerbare Energien) mit entsprechenden Schlussfolgerungen bezüglich Klimawandel.

Über Nachhaltigkeit sprechen - aber die Ölindustrie subventionieren

Die Organisation «Oil Change International» hat Anfangs Dezember 2007 einen Bericht publiziert mit Zahlen über die Subventionierung der Öl- und Gasindustrie mit öffentlichen Geldern. Der Bericht zeigt sehr eindrücklich, dass weltweit gesehen im Energiesektor nach wie vor hauptsächlich in Technologien der Öl-, Gas- und Kohle-Technologien investiert wird.

Trotz aller Beteuerungen für den Klimaschutz wird die Anwendung fosssiler Brennstoffe mit Hilfe von öffentlichen Geldern wesentlich stärker subventioniert als Entwicklung und Anwendung von erneuerbaren Energien. Dabei ist es doch eigentlich offensichtlich, dass man den Klimawandel nicht aufhalten kann, wenn man genau jene Technologien fördert, welche ihn zur Hauptsache verursacht haben!

Wetten, dass Sie falsch feuern?

Klimawandel: Feinstaubreduktion bei Holzfeuerungen Durch Beachten von ein paar einfachen, bisher unbekannte Regeln kann der Schadstoffausstoss bei Holzfeuerungen (Cheminées, Schwedenofen, Kachelofen, Holzherd, usw.) um den Faktor 4 bis 5 reduziert werden. Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und helfen Sie mit, unnötige Feinstaub-Emissionen drastisch zu reduzieren!

Die Umwelt und das Klima werden es Ihnen danken.

Temporeduktion senkt CO2-Emissionen

In Österreich wurde unlängst in einer umfassenden Studie die Reduktion des Ausstosses von Treibhausgasen (CO2, NOx) durch Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Autobahnen im Felde nachgewiesen.
Auf einem 13 km langen Teilstück der A1 wurde ab Januar 2007 die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h um 30 km/h auf 100 km/h reduziert. An mehreren Stellen wurden die Anzahl und Art der Fahrzeuge sowie die Konzentrationen von CO2, NOx und Feinstaub gemessen und mit Werten der Vorjahre verglichen. Die Resultate der Geschwindigkeitsreduktion:

CO2-Fussabdruck berechnen

Mit der angehängten Excel-Tabelle kann für individuelle Tätigkeiten der CO2-Fussabruck berechnet werden.

Die einzelnen Berechnungen sind kommentiert, allerdings ist die gesamte Tabelle in Englisch (von unserer Englisch-sprachigen Schwestersite http://timeforchange.org).

Klimawandel und persönliche Verantwortung

Die Klimaveränderung stellt ein globales Phänomen dar, bei dem der Verursacher der Emission nicht automatisch auch der Leidtragende ist. Ursache und Wirkung sind beim Klimawandel sowohl zeitlich als auch räumlich getrennt.

Folgende Aussagen sind recht typisch:

  • "Ich alleine kann doch nichts bewirken, weshalb sollte ich denn mein Verhalten ändern?"
  • "Ich tue ja nichts Verbotenes, ich halte alle Gesetze ein. Ihr könnt ja von mir aus gerne Energie sparen, aber lasst mich in Ruhe damit."
  • "Ich verbrauche doch so wenig Energie, sollen sich die grossen Umweltverschmutzer erst bessern, danach überlege ich es mir vielleicht auch."
Diese Aussagen entspringen der völlig falschen Annahme, dass wir für unser Tun und Lassen nicht voll verantwortlich seien. Nur weil wir für gewisse Taten nicht gebüsst oder gar hinter Schloss und Riegel gesteckt werden, heisst dies noch lange nicht, dass diese Taten keine Einfluss auf unsere persönliche Zukunft haben würden.
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